"Schau, wie sie sich öffnet"
botanische Zeichnungen
Cornelia Morsch, Kulmbach
www.cornelia-morsch.com
Die gebürtige Coburgerin ist in der oberfränkischen Kulturlandschaft fest verwurzelt. Nach dem Studium der Malerei in Nürnberg widmete sie sich ganz ihrem Schaffen. Ansässig ist sie in Kulmbach, wo sie den Kunstverein mitgegründet hat. In zahlreichen Ausstellungen hat sie sich den „Kunstformen der Natur“ zugewandt: filigrane (Farb)Zeichnungen von Pflanzen und Pflanzendetails in ihrer ganzen Lebenspracht. Für ihr künstlerisches und praktisches Wirken wurde sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

totholz II
herman de vries
Einführungsvortrag
und Rundgang mit Katharina Winterhalter,
persönliche Assistentin von herman de vries
www.hermandevries.org
Mit einer Totholzinstallation von herman de vries, einem international bekannten Künstler, wollen wir einladen zum Sehen und zum Staunen.
Denn dieser Totholz-Stapel hat beeindruckende Dimensionen:
kunstvoll aufgeschichtet türmen sich hier Stämme, Äste und Zweige von gefällten oder vom Sturm umgeworfenen Bäumen, sechs Meter im Durchmesser und knapp zwei Meter hoch.
Scheinbar tot, bietet es jedoch Lebensraum für vielfältiges Leben.
"Ein großer Haufen besteht aus vielen Teilen, und es ist der Mensch, der die Welt in seinem kategorisierenden Denken aufteilt, um sie mit Sprache beschreiben zu können.
Das Staunen kennt keine Sprache und somit kein Teilen, und in der Ermöglichung von Staunen sind Natur und Kunst verwandt." (Zitat Dirk Pörschmann)
Diese Ausstellung ist eine Gemeinschaftsaktion von der Gartengesellschaft (Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur e.V.) und HYAZINTH.E.V.
Wir beteiligen uns hiermit an der europaweiten Aktion „Rendezvouz im Garten“.

DIMENSIONS - Stahl & Stoff
Ute Herre, Erfurt und Faxe M. Müller, Jagstgrund
www.uteherre.de
www.faxe-mueller.de
Die Erfurter Künstlerin UteHerre kann auf eine Ausbildung als Handweberin und auf ein Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung zurückblicken (Burg Giebichenstein). Neben ihrer Tätigkeit als Industriedesignerin unterrichtet sie auch, ist in erster Linie aber experimentelle Textilkünstlerin, die mit handgeschöpftem Papier, Vlies und Naturmaterial arbeitet und dabei auch räumliche Objekte und Rauminstallationen einbezieht. In nahezu dreißig Ausstellungen hat sie bisher sie ihre Werke gezeigt und an zahlreichen Projekten und Workshops mitgewirkt. Sie „schöpft“ auch aus den haptischen und optischen Reizen der Materialien, die sie miteinander kombiniert, wie z.B. Gaze, Vlies oder Holz. Collagen gehen ihr ebenso von der Hand wie Hinterglasbilder, denn das Licht spielt eine wichtige Rolle für sie.
Der freischaffende Bildhauer Faxe Müller lebt und arbeitet im Spessart. Nach einer Ausbildung zum Mechaniker hat er sich zunächst mit figurativen Skulpturen beschäftigt und mit Materialien wie Holz und Stein gearbeitet. Am Ende war Corten-Stahl das Medium, das seinem Gestaltungswillen entgegenkam. Der Schwere des Metalls gewinnt Müller eine Leichtigkeit und Eleganz ab, die zugleich verwundert und bezaubert. Anmutig und fast pflanzenähnlich ranken sich die Körper in den Raum. Ihre Ausdehnung wirkt dynamisch, ja tänzerisch, wobei die Biegungen und Drehungen genau berechnet sind. Sein 25jähriges Schaffen wurde durch eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen gewürdigt.

Nacht am Teich
DUO DARIKA
(Daryna Diuhovska, Gesang und Stefan Kornherr, Gitarre)
und
Adriano Henseler, Schauspieler am Landestheater Coburg